Medien

Opel gemeinsam retten

„Beim Gerangel um den künftigen Opel-Einsteiger muss vorrangiges Ziel der langfristige Erhalt der Standorte und damit der Arbeitsplätze sein“, sagt Bodo Ramelow, Ministerpräsidentenkandidat der Thüringer LINKEN, angesichts der nun abgelaufenen Bieterfrist.

Ramelow warnt davor, die Sorge um den Arbeitsplatz dafür zu nutzen, Opelaner gegeneinander auszuspielen. Er verweist darauf, dass das Magna-Vorhaben ein beträchtliches Maß an Leiharbeit in allen Werken enthält und bei vielen Werken Jobs gestrichen werden.

„Steuergelder sollten der Sicherung von Arbeitsplätzen dienen und nicht zu deren Abbau verschleudert werden. Opel muss Vorreiter einer modernen und ökologisch nachhaltigen Produktion werden“, bekräftigt Ramelow. Deshalb fordert der Spitzenpolitiker der LINKEN eine Beteiligung der Opel-Länder und des Bundes und keinen Alleingang von GM. „Nur zusammen mit den Beschäftigten, den Händlern und Zulieferern können die Marke Opel, ihre Produkte und ihre Standorte eine Zukunft haben“, so Ramelow abschließend.

Dienstag, 21. Juli 2009
Schlüsselwörter: Pressemitteilung
Seite 1 von 1