Auch das geschieht
Giessener Anzeiger
“Wir stehen an Eurer Seite.” So beginnt eine Solidaritätsadresse eines bekannten Bundestagsabgeordneten an die Gießener Karstadt-Mitarbeiter. Bodo Ramelow, der in Thüringen Ministerpräsident werden will und Spitzenkandidat der Linken für die dortige Landtagswahl ist, hat eine spezielle Beziehung zum Gießener Karstadt-Standort. Denn er hat hier gelernt und einige Jahre gearbeitet, wie er in einem Brief an die “Kolleginnen und Kollegen im Karstadt Gießen” schreibt.
Vor 20 Jahren habe er mit ihnen zusammen gestreikt. Damals gegen die Einführung des “langen Donnerstags”. Weiter schildert er die Position seiner Fraktion zu Arcandor, das durch “massives Missmanagement” Karstadt in diese Situation gebracht habe. Einen Schutzschirm müsse es für Menschen und ihre Arbeitsplätze geben, so Ramelow, der den Karstädtern “Mut, Durchhaltevermögen und natürlich viel Erfolg” in der jetzigen Situation wünscht.