Politisches
Reden
Guten Morgen liebe Genossinnen und Genossen,
ich habe in meiner Erwiderungsrede auf die Regierungserklärung der neuen Ministerpräsidentin die Sätze von Peer Gynt verwendet: Edward Grieg hat in seinem Stück Per Gynt sagen lassen: „Ist es das Erhoffte oder das Erreichte, das uns verzweifeln lässt?“ Am Jahresanfang 2009 wussten wir, es steht ein unglaublich schweres anstrengendes Jahr vor uns, das Superwahljahr. Vier Wahlen, die parallel und nacheinander inhaltlich und organisatorisch von uns geschultert werden mussten. Ein Wahlmarathon, der nicht nur daran gemessen werden kann, dass wir soviel Kandidatinnen und Kandidaten wie noch nie für unsere Listen gewinnen konnten. Allerdings, an manchen Stellen hätten wir noch ein paar mehr Kandidaten gut gebrauchen können! Es war eine Kraftanstrengung für jeden Kreisverband, für jede Basisorganisation, für unseren ganzen Landesverband.
Weiter lesen...
Sonntag, 29. November 2009
Meine sehr verehrten Damen und Herren,
Edvard Grieg lässt seine Hauptfigur Peer Gynt den Satz sagen: „Ist es das Erhoffte oder das Erreichte, das uns verzweifeln lässt?“
Wenn Sie mich fragen, was die Wählerinnen und Wähler in Thüringen erhofft haben, kommt man schnell zu der Antwort - den politischen Wechsel.
Ich glaube, dass der erhoffte politische Wechsel mehr ist als nur eine Koalitionsregierung unter der Beteiligung der SPD, mehr war, als nur ein Koalitionsvertrag, der vorgeblich eine sozialdemokratische Handschrift tragen sollte.
Wenn ich die Reaktion der Bürger nach der Entscheidung der SPD, mit der CDU zu koalieren, richtig deute, gibt es eine tiefe Enttäuschung von Wählerinnen und Wählern, sowohl der LINKEN als auch bei der Grünen und der SPD. Vor allem sind sie von denjenigen enttäuscht, die auf ihren Wahlplakaten um die Zweitstimme für ein rot-grünes Projekt geworben haben.
Weiter lesen...
Donnerstag, 19. November 2009
Rede von Bodo Ramelow im Deutschen Bundestag vom 29.05.2009 zur Einführung einer Schuldenbremse in das Grundgesetz.
Weiter lesen...
Man wirft uns immer vor, dass wir die Systemfrage stellen. Bei der Bildung würde ich sie schon gerne stellen. 16 verschiedene Schulsysteme, das muss man durchaus hinterfragen. Da lasse ich mich von der CDU/CSU gerne ideologisch beschimpfen, wenn ich diese Systemfrage stelle.
Weiter lesen...
Bodo Ramelow
Predigt zum Reformationstag am 31. Oktober 2008 in der Auenkirche Berlin-Wilmersdorf
Predigt über den Brief an die Philipper 2, 12 – 13
„Gnade sei mit Euch und Frieden von dem, der da ist, der da war und der da kommen wird.“
Liebe Gemeinde,
der Predigttext für den heutigen Reformationstag steht im Philipperbrief im 2. Kapitel . Es sind die Verse 12 und 13.
Paulus schreibt seinen Brief aus dem Gefängnis. Vor ihm liegt ein Prozess und er hat möglicherweise die Todesstrafe zu erwarten. Doch es ist kein Brief der Verzagtheit oder der Angst, sondern es spricht eine ruhige Gelassenheit heraus, mit der er seine geliebte Gemeinde in Philippi tröstet und ermuntert.
Weiter lesen...
Freitag, 31. Oktober 2008
Rede von Bodo Ramelow im Deutschen Bundestag zum Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Beschleunigung des Ausbaus der Höchstspannungsnetze.
16. Oktober 2008
Bodo Ramelow (DIE LINKE):
Frau Präsidentin! Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen! Schon mit dem Verkehrswegeplanungsrecht in den neuen Bundesländern sind die Beteiligungsrechte der Bürger, der Kommunen und der Gebietskörperschaften massiv beschnitten worden. Jetzt erleben wir, dass mit einem Beschleunigungsgesetz die Rechte der Bürger bei der Beteiligung am Ausbau von Leitungen - es gibt in diesem Zusammenhang massive Auseinandersetzungen mit den Bürgern - beschleunigt abgebaut werden sollen.
Weiter lesen...
Donnerstag, 16. Oktober 2008
Seite 1 von 1